Wir sind der Schwimm-Club Wiesbaden 1911 e.V.

Der Schwimm-Club Wiesbaden wurde im Jahre 1911 gegründet und hat sich „rund um“ das Rhein-Schwimmbad im Schiersteiner Hafen entwickelt. Schon schnell änderte sich der Verein vom reinen Schwimm-Club zu einem vielfältigen Sportverein mit vielen Abteilungen. So gehörte neben Schwimmen, auch Wasserball, Kanu, Camping, Rodeln, Skifahren, Tischtennis, Segeln, Motoryacht, Wasserski bis hin zur Faschingsabteilung zu den Schwerpunkten im Club. Heutzutage sind nur noch 4 Abteilungen im Verein vorzufinden, allerdings sehr aktiv und erfolgreich: 

Der Schwimm-Club Wiesbaden ist sowohl im Leistungssport als auch im Breitensport aktiv. Beide Sparten werden gleichwertig unterstützt, denn Leistungssport kann ohne Breitensport nicht finanziert werden. Der Vorstand ist stolz darauf, diese beide Sparten unter einen Hut bekommen zu haben und dass diese Entscheidung von den Mitgliedern aller Abteilungen mitgetragen wird.

Ein Verein hat viele Funktionen, dazu gehören die Ermöglichung des Sportbetriebes, aber auch Geselligkeit und der soziale Ausgleich. Jeder Verein hat die Pflicht, auch sozial schwächeren Mitgliedern dieser Gesellschaft das Schwimmen zu ermöglichen. Dies wird von dem Schwimm-Club Wiesbaden so „gelebt“ und in vorbildlicher Weise umgesetzt.

Aber auch Umwelt und Geselligkeit werden bei uns gross geschrieben. Wir freuen uns auf Ihr Besuch und hoffen, dass wir mit diesem Auftritt Ihr Informationsbedürfnis zunächst abdecken können. Für Anregungen aber auch Kritik stehen wir immer gerne zur Verfügung.

Sind Vorstandsmitglieder vom Schwimm-Club Wiesbaden 1911 besonders wertvolle Gattungen der Schöpfung?

Ja, dies kann man vollmundig mit einem klaren „Ja“ beantworten. Schon der Vorsitzende ist fast ein Meisterstück, etwas ganz besonderes, so gut wie fehlerlos, sympathisch, bescheiden, rücksichtsvoll, hübsch und, und, und… Die restlichen Vorstandsmitglieder sind so möglichst noch positiver einzuschätzen. Warum nun diese Erkenntnisse so kurz vor der Sommerpause?

Die Mitglieder haben es wieder geschafft zur Jahreshauptversammlung ein derartiges „Dream-Team“ zu wählen, ohne Gegenstimmen und nur Enthaltungen der Betroffenen – fast wie im Traum. Da Mitglieder erfahrungsgemäss sparsam mit Lob sind, musste oben aufgeführtes Feuerwerk der Lobenshymnen von mir ausgesprochen werden, um meine Vorstandskolleg(inn)en „bei der Stange“ zu halten.

Die haben tatsächlich viel zu tun, darüber redet man nicht – aber schreiben kann man es mal und dann ist es auch wieder gut.

Der Vorstand hat im letzten Jahr ca. 113 Sitzungen und Besuche absolviert, unzählige Briefe geschrieben und Telefonate geführt. Oft werden auch erhebliche Kosten aufgewendet, die NICHT mit dem Verein minutiös abgerechnet werden. Und das Wichtigste – es wurde mit viel Spass und Engagement im Sinne des Gesamtvereins erledigt.

Wenn ich auf der Bewirtschaftung durch den Vorstand bei der „Eröffnung“ der Saison am 5. und 6. Mai zurückblicke, wurde viel geschnipselt, gekocht, gebraten, gestaltet und bewirtet (es wurden weit über 100 Essen verkauft), alles gepaart mit viel Lachen, Blödeleien und deftigen Sprüchen – und das ist auch gut so. Man muss das Leben nicht schwerer machen, als es ohnehin manchmal schon ist.

Eine der Hauptaufgaben des Vorsitzenden ist es, die Vorstandsmitglieder zu motivieren und dafür zu sorgen, dass die Vorstandsarbeit, so weit es geht, erträglich gestaltet wird.

Das heisst nicht, dass in Vorstandssitzungen nicht hart gearbeitet wird und dort nur „Zuckerschlecken“ ist. Aber man muss auch dafür Sorge tragen, dass Meinungen und Standpunkte respektvoll und rücksichtsvoll behandelt und diskutiert werden. Es kann nicht sein, dass die wertvolle und nötige Arbeit der Abteilungsleiter durch Missstimmung im Vorstand erschwert wird. Ich glaube, das hat in den letzten Jahren auch gut funktioniert.

An dieser Stelle auch ein herzliches „Dankeschön“ an die Mitglieder, die, auch wenn es mal etwas zu kritisieren gibt, dies in angemessener Art und Ton tun. So ist auch langfristig gewährleistet, dass der Vorstand mit Elan und guter Stimmung seine oft nicht einfache Tätigkeit ausüben kann. Sollte sich ein Vorstandsmitglied mal fälschlicherweise im Ton vergreifen, dafür hier meine aufrichtigen Entschuldigungen.

Hein Denneboom
1. Vorsitzender