28.05.2010 – SCW zu Gast beim SCWw

Optifreizeit an der Krombachtalsperre über Pfingsten

Krombachtalsperre (Bernd Klabunde) – Für unsere Jüngstensegler gab es erstmalig die Möglichkeit, an einer Optifreizeit über Pfingsten teilzunehmen. Voraussetzung für die Teilnahme war der Besitz des Jüngstensegelscheins oder die aktuelle Teilnahme an der Ausbildung zum Jüngstensegelschein. Organisiert wurde das Ganze vom Betreuerteam Luisa Gemmer, Michael Bartscher, Alina und Leonie Gilles, die gleichzeitig jeden Sonntag die Ausbildung zum Jüngstensegelschein unterrichten. Als Fahrer, Zeugwart und Grillmeister wurde das Betreuerteam von Lutz Müller unterstützt.

So fanden sich Matthias Kellner, Patrick Barth, Felix Lorenz, Amelie Klabunde, Bonnie Brader, Lou und Nadia Abdel-Fattah mit den Betreuern am Freitagnachmittag im Schiersteiner Hafen ein um 5 Optimisten, das Mannschaftszelt, 2 Schlauchboote, 2 Motoren, einen Heizlüfter, das Gepäck und viele weitere „Kleinigkeiten“ zu verstauen, um dann am Abend beim Segelclub Westerwald e.V. das Lager aufbauen zu können.

Am nächsten Tag wurde erst einmal Theorie geübt, bevor es gegen 11:00 Uhr das erste Mal aufs Wasser ging, um das Revier kennen zu lernen. Nach der Mittagspause wurde erst einmal gespielt. Hier war der Spielplatz der Favorit, aber auch das Volleyballfeld war der Hit der Kinder.
Um 15:00 Uhr ging es zur 2. Einheit wieder aufs Wasser. Aufgabe war es hintereinander zu segeln. Nach dem Abendessen holte uns die DLRG zur Nachtwanderung ab. Sie fuhren uns mit Ihren Booten auf die gegenüberliegende Seite der Talsperre. Auf den Weg zurück ins Lager wurde ein Gespenst gesichtet. Anscheinend haben die Gespenster im Westerwald Mitleid mit Kindern und den Betreuern des SCWs, so dass das Gespenst eine Kühltruhe voller Eis hinterließ.

Am nächsten Tag wurde auf die Theorie verzichtet und es ging gleich aufs Wasser. Schon morgens schien die Sonne so stark, dass die Temperatur gefühlte 30 Grad betrug. Die Kinder hatten die Aufgabe um 2 Bojen zu segeln, was alle ohne Probleme schafften. Nach dem Mittag zeigten auch die Betreuer, dass sie Optimisten segeln können und so wurden die Boote am Ende des Tages noch mal getauscht.
Durch ein Volleyballturnier Betreuer – Kinder wurde am frühen Abend entschieden, wer schon mal die Boote für den Transport fertig macht. Da es am Ende unentschieden ausging, räumten Kinder und Betreuer gemeinsam auf.
Nach dem Abendessen gab es dann noch eine Filmnacht. Einstimmig entschied man sich für Ratatouille, danach ging es ohne Murren gleich ins Bett.

Montag war Abreisetag. Also wurde nach dem Frühstück alles abgebaut und verpackt. Um 11:00 Uhr wurde die Heimreise, nach der Verabschiedung im SCWw, angetreten. Für die Kinder waren es 4 Tage voller Spiel, Sport und Spaß. Für die Betreuer anstrengend, stressig aber schön. So kann man, auch durch die Gastfreundschaft des SCWw, damit rechnen, dass es nicht die letzte Veranstaltung dieser Art sein sollte.

Quelle: Alina Gilles