15.06.2018 – Wasserball: WVD III mit bestem Ergebnis der Mannschaften aus Darmstadt

Wiesbaden siegt im letzten Heimspiel der Saison

Der große Kreis Wir sind der S C W !!

Wiesbaden (hs) – Das letzte Heimspiel der Saison hat der SCW am Donnerstagabend gegen Darmstadt III gespielt. Dabei präsentierte sich der Gast als hartnäckiger Gegner, dem man auf dem kleinen Spielfeld am Kleinfeldchen schwer beikommen konnte. Trotzdem konnte man dieses letzte Heimspiel der Saison mit 16: 10 für sich entscheiden und hat sogar noch eine theoretische Chance auf den Meistertitel.

Wiesbadens Spiel ist es, schnell nach vorne zu kombinieren. Dabei können eine ganze Reihe von Spielern mit einer veritablen Schusstechnik aufwarten, so dass das Spiel nicht ganz so einfach auszurechnen ist. Mit WVD III kam eine schwergewichtige Mastermannschaft an den Rhein, die zudem mit schnellen Schwimmern ergänzt wurde – insgesamt eine schwer zu bespielende Mischung. Das wurde bisweilen recht eng, denn auch der SCW konnte mit seinen Schlachtschiffen aufwarten. Das erste Viertel war ziemlich ausgeglichen. Die Bewachung von Darmstadts Goalgetter Olaf Randzio übernahm wieder hingebungsvoll Marco Stojanovic. Ein Traumpaar.
Nach vielen vergebenen Chancen hüben wie drüben ging der Gast mit 2:1 in Führung. Am Schluss hieß es aber 5: 3 für den SCW nach Treffern von Jörg Boberg, Cedric Rode, Benny Straßburger, Valerio Krüger und Henning Spandick. Aber zwei Tore vor muss ja nicht viel heißen. Zwar war auch einiges Pech in den Abschlüssen auf SCW-Seite, das soll aber die Leistung von WVD-Torhütersenior Hechler nicht schmälern, der einen guten Tag erwischte.

Die Ansprache zwischen den Abschnitten eins und zwei hat der Heimmannschaft gut getan. Jetzt lief es etwas besser. Benny Straßburger, Cedric Rode (2x), Jörg Boberg und Dimi Papadileris (2x) konnten den 6:2 – Abschnittsieg herausschießen. Die deutliche Führung hat dem Spiel des SCW nicht gut getan. Man fühlte sich wieder auf der sicheren Seite und musste den Abschnitt nach dem Wechsel mit 1:4 abgeben. SCW-Beitrag: Pfostenschüsse, Lattentreffer und unplatzierte Abschlüsse – der Ball wollte einfach nicht ins Netz. Einzig Jörg Boberg konnte zum zwischenzeitlichen 12:7 eintüten – und der war mehr eingewurschtelt als wirklich geworfen.

Im Schlussabschnitt besann man sich dann wieder auf seine Stärken. Obwohl eine Reihe von Hochkarätern vergeben wurden kam man doch auch zu schnellem Kombinationsspiel und direkten Abschlüssen – und Cedric hat einfach wieder wunderbar aufgezogen! Er (3x) und Benny trugen sich im letzten Viertel (4:1) in die Torschützenliste ein.

Für den SC spielten Nils Teske, Benny Straßburger (3), Dennis Pierry, Christoph Evers, Sven Schmedemann, Henning Spandick (1), Fabian Kirschstein, Andreas Kicrchner, Cedric Rode (6), Dimi Papadileris (2), Jörg Boberg (3), Marco Stjanovic, Valerio Krüger (1)

Am Dienstagabend ist das letzte Spiel der Saison in Fulda (20 Uhr).

Quelle: Bild privat