07.05.2018 – Wasserball: SCW mit hart erkämpftem Auswärtssieg

Die glorreichen Sieben siegen in Friedberg

Wir sind der SCW Vor dem Spiel traf man sich im kleinen Kreis

Wiesbaden (hs) – Wiederholt ohne die Möglichkeit auszuwechseln traten die Wasserballer des SCW an. Gastgeber war diesmal der VFB Friedberg. Sieben aufrechte Recken erkämpften sich diszipliniert einen verdienten Sieg in der Wetterau. Mit 10: 12 musste sich die heimische Mannschaft den Unseren geschlagen geben, die neben den drei göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung, Liebe auch die vier Kardinaltugenden Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung ins Wasser brachten. Eine tolle Mannschaftsleistung war am Montagabend ausschlaggebend für diesen mit großem Spaß am Wasserball heraus gespielten Sieg.

Vielleicht muss man ja auch nicht ganz so dick auftragen, aber ohne Übertreibung darf man schon von einem verdienten Sieg sprechen, an dem alle Wiesbadener Spieler ihren Anteil hatten. Nicht nur konnte sich jeder Spieler als Torschütze auszeichnen, sondern auch in der Abwehr ging man stabil und beherzt zur Sache. Dabei war Nils ein sicherer Rückhalt.

Anfangs sah es so aus, als würden die Friedberger einen deutlichen Sieg erspielen, nachdem man nach der SCW-Führung (Cedric Rode) im ersten Abschnitt mit 4:1 in Führung gegangen war. Doch hatten die Spieler vom Rhein auch einiges an Schusspech in den Anfangsminuten, als wiederholt die Torumrandung das Ziel des Torschusses war. Und so schafften sie noch vor dem Abschnittswechsel den Anschluss durch Dimitri Papadileris und Valerio Krüger.
Auch danach ließ man nicht locker: Cedric schoss den Ausgleich und Dennis Pierry die erstmalige Führung, die man nicht abgeben sollte. Henning Spandick im Überzahlspiel, Jörg Boberg und wieder Dimitri Papadileris waren die übrigen Torschützen zum 8 : 5 aus Wiesbadener Sicht.

In Hälfte zwei konnten die Gäste nicht mehr so überlegt aufspielen wie im zweiten Abschnitt, der Gastgeber hatte umgestellt und deckte jetzt offensiver. Trotzdem reichte es noch zu einem 2 : 2 im Abschnitt und somit zum 10 : 7 vor dem letzten Anschwimmen. Cedric und Dimi waren die Torschützen.

Im letzten Abschnitt konnte erst Henning einnetzen, schließlich Dimi zum 12 : 8. Jetzt waren noch vier Minuten zu spielen und die kämpfte man sich durch. Dabei ließ man aber auch nur einen Gegentreffer zu. Mit der Schlusssirene erwischte es dann noch unsere Nummer 10 mit einem Ausschluss und 5m-Strafwurf – da waren aber schon keine Sekunden mehr auf der Uhr. Dem konnte Nils ganz entspannt entgegen sehen. Das 10 : 12 von Friedberg war dann auch das Endergebnis an diesem für Wiesbaden so schönen Wasserballabend.

Quelle: Bild privat