Zu seinen Konkurrenten gehörten der neunfache Olympiasieger Caeleb Dressel und Kurzbahn-Weltrekordhalter Jordan Crooks

Ein besonderer Wettkampf für Maurice Grabowski vom Schwimm-Club Wiesbaden 1911: Beim UVA Pro Elite SCM Worlds Prep Meet am 15. und 16. Oktober 2026 in Charlottesville (USA) stand er über 100 Meter Freistil gemeinsam mit einigen der schnellsten Schwimmer der Welt auf dem Startblock. Mit 48,63 Sekunden belegte Maurice den sechsten Platz im achtköpfigen Finallauf. Zu seinen Konkurrenten gehörten der neunfache Olympiasieger Caeleb Dressel und Kurzbahn-Weltrekordhalter Jordan Crooks.
Gemeinsam mit Olympiasiegern im Becken
Für Maurice Grabowski war es ein außergewöhnlicher Abend im Aquatic & Fitness Center der University of Virginia.
Beim hochkarätig besetzten Pro-Meeting in Charlottesville traf der SCW-Schwimmer auf Athleten, die seit Jahren die internationale Schwimmszene prägen. Im Finale über 100 Meter Freistil stand Maurice unmittelbar im Vergleich mit Olympiasiegern, Weltrekordhaltern und international erfolgreichen Profischwimmern.
Maurice schlug nach 48,63 Sekunden an und belegte Platz sechs.
Den Sieg sicherte sich Jordan Crooks von den Cayman Islands in starken 45,98 Sekunden. Der Kurzbahn-Weltrekordhalter über 50 Meter Freistil setzte sich damit gegen den neunfachen Olympiasieger Caeleb Dressel durch, der in 46,34 Sekunden Zweiter wurde.
Auf Platz drei folgte der für die Bahamas startende Lamar Taylor in 47,16 Sekunden.
Für Maurice bedeutete dieses Rennen weit mehr als eine Platzierung. Es war die Gelegenheit, sich unmittelbar mit einigen der weltweit besten Freistilsprinter zu messen und unter internationalen Spitzenbedingungen Wettkampferfahrung zu sammeln.
Ein Profimeeting mit außergewöhnlicher Besetzung
Das UVA Short Course Meters World Prep Pro-Am wurde am 15. und 16. Oktober auf der 25-Meter-Bahn im Aquatic & Fitness Center der University of Virginia ausgetragen.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Universität unter der Leitung ihres erfolgreichen Schwimmtrainers Todd DeSorbo.
Das Teilnehmerfeld war außergewöhnlich: In der Vorankündigung standen 23 Olympiateilnehmer mit insgesamt 69 olympischen Medaillen, darunter 37 Goldmedaillen.
Neben Caeleb Dressel und Jordan Crooks waren zahlreiche weitere internationale Stars vertreten, darunter Katie Ledecky, Simone Manuel, Regan Smith, Kate Douglass sowie die Schwestern Gretchen und Alex Walsh.
Das Meeting diente vielen Athleten als wichtiger Formtest auf dem Weg zu den Kurzbahn-Weltmeisterschaften, die vom 1. bis 6. Dezember 2026 in Peking ausgetragen werden.
Weltrekord in Charlottesville
Wie hoch das sportliche Niveau der Veranstaltung war, zeigte sich besonders am zweiten Wettkampftag.
Gretchen Walsh stellte über 50 Meter Freistil einen neuen Kurzbahn-Weltrekord auf.
Die US-Amerikanerin schwamm die Strecke in 22,75 Sekunden und verbesserte damit ihren eigenen bisherigen Weltrekord von 22,83 Sekunden aus dem Jahr 2024 um acht Hundertstelsekunden.
Auch Kate Douglass überzeugte mit herausragenden Leistungen. Über 100 Meter Freistil gewann sie in 50,20 Sekunden und erzielte damit eine der schnellsten jemals geschwommenen Zeiten. Über 200 Meter Lagen stellte sie mit 2:02,76 Minuten zudem einen neuen US-Open-Rekord auf.
Damit war Charlottesville nicht nur ein hochklassiger Vorbereitungswettkampf, sondern auch Schauplatz internationaler Spitzenleistungen und eines neuen Weltrekords.
Maurice trainiert in den USA auf höchstem Niveau
Maurice Grabowski gehört zum leistungsstarken Elitekader des SC Wiesbaden 1911, absolviert sein tägliches Training jedoch in den Vereinigten Staaten.
Dort trainiert er in einem professionellen Umfeld, das ihm die Möglichkeit bietet, sich regelmäßig mit international erfolgreichen Athleten zu messen.
Der Wettkampf in Charlottesville war dafür ein eindrucksvolles Beispiel.
Während ein Großteil des Wiesbadener Elitekaders im Oktober im Höhentrainingslager in Erzurum an den Grundlagen für die neue Saison arbeitete, sammelte Maurice in den USA wertvolle Erfahrungen im direkten Vergleich mit der Weltspitze.
Beide Wege verfolgen dasselbe Ziel: die sportliche Weiterentwicklung und die Vorbereitung auf die kommenden nationalen und internationalen Herausforderungen.
Ein besonderes Erlebnis für den SCW-Schwimmer
Nicht jeder Wettkampf lässt sich allein an Zeiten und Platzierungen messen.
Für Maurice Grabowski dürfte das Finale in Charlottesville auch deshalb in Erinnerung bleiben, weil er sich dort mit Schwimmern messen konnte, deren Namen seit Jahren für olympische Erfolge und Weltrekorde stehen.
Mit Caeleb Dressel und Jordan Crooks in einem Finallauf zu stehen, ist eine besondere Erfahrung und zugleich ein
wichtiger Schritt in der eigenen sportlichen Entwicklung.
Der SC Wiesbaden 1911 gratuliert Maurice zu seinem Auftritt in Charlottesville und wünscht ihm für die weitere Saison viel Erfolg!
Weiter so, Maurice! ❤️












