Bronze und zwei deutsche Rekorde

Was für ein Auftakt bei den Schwimm-Europameisterschaften 2026 in Paris: Gleich am ersten Tag sorgen die beiden SCW-Neuzugänge Timo Sorgius und Nicole Maier mit den deutschen 4×200-m-Freistilstaffeln für zwei deutsche Rekorde. Timo Sorgius gewinnt mit den Männern zudem die Bronzemedaille.
Timo Sorgius schwimmt mit Deutschland zu EM-Bronze
Bereits im Vorlauf setzte die deutsche 4×200-m-Freistilstaffel der Männer ein Ausrufezeichen. Lukas Märtens, Timo Sorgius, Jarno Bäschnitt und Cornelius Jahn qualifizierten sich in 7:04,83 Minuten als schnellste Staffel für das Finale. Sorgius schwamm dabei seine 200 Meter in 1:46,33 Minuten.
Am Abend legte das Quartett noch einmal deutlich nach.
Lukas Märtens (1:45,71), Timo Sorgius (1:45,63), Jarno Bäschnitt (1:45,10) und Cornelius Jahn (1:45,84) schlugen nach 7:02,28 Minuten an.
BRONZE für Deutschland und neuer DEUTSCHER REKORD! 🥉🇩🇪
Die deutsche Staffel verbesserte damit die bereits 17 Jahre alte Bestmarke von 7:03,19 Minuten, die noch aus der Ära der Hightech-Anzüge stammte.
Besonders stark aus SCW-Sicht: Nachdem Deutschland nach den ersten 200 Metern auf Rang sieben lag, brachte Timo das Team mit seinem Abschnitt von 1:45,63 bis auf Platz vier nach vorne und damit zurück in den Kampf um die Medaillen.
Nur Großbritannien, das in 7:01,52 Minuten einen neuen Meisterschaftsrekord aufstellte, und Frankreich mit 7:02,23 Minuten waren am Ende schneller. Zwischen Silber und Bronze lagen gerade einmal fünf Hundertstelsekunden.
Für Timo ist es damit gleich zu Beginn der Europameisterschaften die erste Medaille dieser EM.
Nicole Maier: Deutscher Rekord und Platz vier
Nur wenige Minuten zuvor hatte bereits Nicole Maier mit der deutschen Frauenstaffel über 4×200 m Freistil für einen historischen Moment gesorgt.
Maya Tobehn, Linda Roth, Nina Holt und Nicole Maier schwammen im Finale 7:49,14 Minuten.
Damit verbesserten die vier die bisherige deutsche Bestmarke um rund 1,7 Sekunden. Dieser Rekord hatte seit der Europameisterschaft 2006 in Budapest Bestand und war damals sogar Weltrekord gewesen.
Zum Podium fehlte praktisch nichts.
Großbritannien gewann in 7:45,93 Minuten vor Ungarn in 7:49,09 und den Neutralen Athletinnen in 7:49,13 Minuten.
Deutschland: 7:49,14 Minuten.
Damit fehlten Nicole und ihren Teamkolleginnen gerade einmal 0,01 Sekunden zu Bronze und nur 0,05 Sekunden zu Silber.
Nicole brachte es nach dem Rennen auf den Punkt: „So eine Staffel ist eine Teamleistung. Man macht das immer gemeinsam und nimmt das Ergebnis auch dann gemeinsam auf.“
Bereits am Vormittag hatte Nicole entscheidend zum Finaleinzug beigetragen. Maya Tobehn, Linda Roth, Nina Holt und Nicole Maier wurden in 7:54,57 Minuten Zweite der Vorläufe. Nicole schwamm dort den Schlussabschnitt in 1:59,74 Minuten.
Zusätzlich war sie am ersten Wettkampftag über 100 m Freistil am Start und belegte dort in 54,94 Sekunden Rang 23.
Zwei SCW-Neuzugänge, zwei deutsche Rekorde
Für den Schwimm-Club Wiesbaden hätte der erste Tag der Beckenwettbewerbe in Paris kaum besser beginnen können.
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Timo Sorgius: EM-Bronze und deutscher Rekord
🇩🇪 Nicole Maier: Platz vier und deutscher Rekord
Beide tragen bei dieser Europameisterschaft erstmals als Athleten des Schwimm-Club Wiesbaden 1911 die SCW-Vereinszugehörigkeit in der deutschen Nationalmannschaft.
Und beide haben gleich am ersten Tag gezeigt, welche sportliche Qualität sie in unser Top Team bringen.
Herzlichen Glückwunsch, Nicole und Timo! ❤️












